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Träumers's personal blog

Jever ist kein Bier

Tuesday, August 25. 2009

Eichhörnchenkatapult

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Saturday, February 7. 2009

Die wahre Geschichte über Jesus

Posted by Träumer in Private Monologe
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Hat sich noch nie jemand gewundert, warum gerade Jesus als Gottes Sohn bestimmt wurde? Und vor allem, warum alle das glauben? Haben Sie sich noch nie gefragt, wer Jesus in Wirklichkeit war und wie seine Geschichte außerhalb der Bibel lautet? Ich selber bin mir ziemlich sicher, dass sie so aussieht:

Jesus stammte aus einer Familie aus einem geringen sozialen Umfeld und wenig Bildung. Seine Mutter wurde früh aus dem Haus verstoßen, da sie schon Minderjährig schwanger wurde. Vater unbekannt. Auf der Straße lernte sie dann Josef kennen, einen stadtbekannten Rowdy, Alkoholiker, Süchtiger und Spieler. Manche Stimmen munkeln sogar, dass er zeitweilig Marias Zuhälter gewesen war. Arbeits- und obdachlos heirateten beide. Marias erste Tochter war inzwischen vor einer fremden Haustüre in ein neues Leben verabschiedet worden. Während Josef mit Trickbetrügereien und gelegentliche Raubüberfallen den Lebensunterhalt erstritt, wurde Maria wieder schwanger. Entweder von Josef, von dem hiesigen Baseballteam oder von Gott. Sicher kann man sich dabei nicht sein. So wurde schließlich Jesus geboren.

Da er seinem Vater nicht ähnlich sah, wurde sowohl er als auch seine Mutter Opfer der häuslichen Gewalt. Marie fand ihren Seelenfrieden in Opium, Jesus wurde schon früh ebenfalls süchtig. Seine Jugend war nicht einfach. Mit dem Opiumdämpfen seiner Mutter flüchtete er sich in einer Fantasiewelt, in der er eine wichtige Person war: der Sohn Gottes. Schon früh fand er heraus, dass er anders als andere Jugendliche war. Er schaute lieber den Jungs als den Mädchen beim Waschen zu. Als seine Eltern das erfuhren wurde er verstoßen.

Erst Jahre später erfährt man wieder etwas von Jesus. Vermutlich hat er in dieser Zeit als Stricher für reiche Leute gelebt. Mithilfe einiger korrumpierender Bilder erpresste er einige dieser reiche Leute und bekam somit eine neue Identität, einen neuen Leumund und genügend Geld, um Leute zu bestechen, so dass sie ihn nicht nur für Gottes Sohn, sondern auch für ihren Messias hielten. Mit der Hilfe 11 ehemaliger "Arbeitskollegen" gründete er eine eigene Sekte und mit Mord, Betrug, Bestechung und Lügen erwarb er eine hohe Gläubigerzahl.

Doch seine Verbrecherlaufbahn nahm ein jähes Ende, als einer seiner Mitsektenführer Judas seine Verbrechen anzeigte. Judas wurde später eine in einer neuen Identität lebend von der Sekte entdeckt und gelyncht. Jesus selber wurde zum Tode verurteilt. Seine Leiche wurde später anonym beerdigt, um Übergriffe auf den Friedhof abzuhalten.

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Friday, January 9. 2009

Futschikato

Posted by Träumer in Private Monologe
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Was soll man schreiben, wenn ein langjähriger Freund umzieht und ins Devolutionsland NRW zieht?

Mein erster Gedanke war: "Juhu, endlich Ruhe vor ihm. Er ist weg, lasst die Sektkorken knallen und schmeißt die Musikanlage an. Ding-Dong, der Husky ist weg, der Husky ist weg, der Husky ist weg. Helau. Yabadabbadoo."

Aber das passt nicht so ganz. Könnte ein wenig fies und gemein sein. Von wegen unfreundlich ganz zu schweigen. Und auch so im ganzen nicht das Wahre. Schließlich trinke ich Sekt nur mit Tequila gemischt.

Also warum nicht mal es poetisch probieren: "Mein Freund der Husky, der ist tot, ich aß ihn zum Abendbrot…"

Nein, das ist auch nicht wirklich gut. Schließlich ist er nicht tot, der zieht nur nach Duisburg, was aber ungefähr das selbe ist. Und ich kann ihn nicht einfach aufessen. Er ist viel zu knochig. Aber ich könnte eine Suppe aus ihn machen, wenn ich einen großen Topf bekomme.

Da beides nicht wirklich passt, kann man es einfach mal auf die sentimentale Art und Weise probieren: "Ach schnief, mein Freund, so jung an Jahren, er geht weg ; was hatten wir für gute Ereignisse durchlebt und gute Zeiten gehabt ; wie wird mein Leben nur ohne ihn aussehen?"

Nun, vielleicht ganz passable, aber mal ehrlich, da gefällt mir das Ding-Dong-Lied schon besser. Vor allem kommt Alkohol darin vor.

Wenn man es so bedenkt, könnte man sich ja einfach an die Weltliteratur halten und einfach sagen: "Machs gut und danke für den Fisch." Könnte sogar passen, da er Fisch mag, aber vermutlich machen sich solche Ideendiebstähle nicht gut.

Inzwischen bin ich sogar schon bei der ostfriesischen Verabschiedung angelangt; einen Schlag auf die Schulter und die aufmunternden Worte: "So, jetzt hau endlich ab, es ist kalt und ich will Kaffee. Ich geh dann schon einmal, solange du hier in der Kälte noch auf den Zug wartest. Lass dir Zeit mit dem Besuchen und bring dann Bier mit. Bis denn."

Doch der Husky ist kein Ostfriese und ich kenne die heidnischen Verabschiedungen aus Hamm nicht. Vermutlich überreicht man sich dabei heilige Kohlestücke und tischt Pommes-Currywurst auf. Viel mehr gibt es in Hamm sowieso nicht. Höchstens Autoscooter, aber ich kann ihn schlecht mit einem Autoscooter auf der Autobahn aussetzen. Man könnte die Spur auf mich zurückverfolgen.

Er ist Eishockeyfan. Vielleicht kann man damit etwas anfangen: "Husky in der eigenen Hälfte, bekommt den Puck, rutscht aus und fällt über seine eigenen Schlittschuhe. Doch er gibt nicht auf, erobert den Puck zurück, holt aus und haut seinem Gegner den Eishockeyschläger genau auf den Mund. 2 Minuten Strafzeit."

Ok, das ganze hat absolut nicht mit einem Umzug zu tun, aber ich bin sicher, dass 2 Minuten Strafzeit eine Metapher für Duisburg ist.

Da ich mich einfach nicht entscheiden kann, bleibe ich einfach offen und ehrlich: "Man sieht sich und viel Erfolg in Duisburg".

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Wednesday, January 7. 2009

Weltnachrichten - Sonderbericht der CCN

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Mist, schon wieder passiert, hoffentlich gibt es nicht schon wieder eine Ost-Krise.

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Saturday, January 3. 2009

Kalkofes letzte Worte: Wenn ein Jahr zu Ende geht...

Posted by Träumer in Private Monologe
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…dann werden die Menschen albern. Sie gedenken all der güldenen Hoffnungen, die sie genau ein Jahr zuvor hegten, sowie das davor und all die anderen vor eben jenem.

Sie erinnern sich an die wahnwitzig verwegenen Pläne, an deren Realisierung sie im schwiemeligen Taumel billigen Schaumweins zur mitternächtlichen Jahreswende für ein paar Minuten wahrhaftig beinahe schon selbst geglaubt hatten.

Und wenn der freundliche dicke Abreisskalender beginnt auszusehen wie Kate Moss nach der Wurmkur, wird ihnen plötzlich gewahr, dass sie wieder einmal alles gründlich verbockt haben. Wie auch das Jahr zuvor, das davor und all die anderen vor eben jenem. Dies ist gewöhnlich der Zeitpunkt, an dem die sogenannte prä-silvesterliche Depression einsetzt. Man begegnet dieser häufig mit gesundheitlich bedenklichen Kaufrausch-Aktionen, post-weihnachtlichen Besäufnissen oder dem Aufstellen neuer wahnwitziger Zukunftspläne, die häufig den verwegenen Strategien der Vorjahre nicht unähnlich sind.

Der Versuch sämtlicher Fernseh- und Radiostationen, uns in der Adventszeit vorübergehend mit tragischen menschlichen Schicksalen zu konfrontieren, insofern diese in das Format passen und mit dem Spendenaufruf eines betroffen dreinblickenden Hausmoderators inklusive Senderkennung kombiniert werden können, führt beizeiten sogar noch zusätzlich zu Anflügen ungesunder Selbstkritik oder gar schlechten Gewissens.

Verschwommen kehrt der Moment zurück, in dem man sich beim Festtags-Sodbrennen vorgenommen hatte, auch mal etwas Selbstloses zu tun, wenn es sein muss sogar ohne es überall zu erzählen. Immer tiefer zieht den Grübelnden der Strudel seiner Versäumnisse, immer enger legt sich ihm die Schlinge der eigenen Unfähigkeit um den Hals, in welchem ihm gerade davor das selbstgefällige Grinsen der Sommermonate steckengeblieben war.

Und wenn man dann auch noch den Fehler macht, am Silvesterabend auf der verzweifelten Suche nach seelischem Heiterkeitsbeistand durch die Fernsehkanäle zu pilgern, dabei aber statt einer Anleitung zum selbstständigen Fröhlichsein nur genau die gleichen abgewrackten Schnarchnasen und vollgesoffenen Polonäsenzombies entdeckt, über die man schon im Jahr zuvor nicht lachen konnte - genau wie in dem davor und all den anderen vor eben jenem - spätestens dann beginnt man zu verstehen, was mit einem sogenannten Deja-vu-Gefühl gemeint ist.

Und wenn man ehrlich ist, wird einem sogar der Kater am nächsten Morgen irgendwie bekannt vorkommen. Bis zum nächsten Jahr!

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Wednesday, December 24. 2008

Weihnachten

Posted by Träumer in Besondere Anlässe
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Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn,
ich hab’s überfahren - es war ein Versehn,
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerad seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.

So ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen.
Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus,
ja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus …..

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Tuesday, December 16. 2008

Ich gebs zu, ich steh auf Comicstrips ^^

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Saturday, December 6. 2008

Nikolaus

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Wednesday, November 19. 2008

Kalkofes letzte Worte: Big Brother is bored!

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Aus aktuellem Anlass:

George Orwell hat Glück. Er ist tot. Und das schon lang. Lang
genug, dass er bereits in Frieden zu Staub und Krümelkram in der
Erdkruste zerfallen sein mag. Wäre er dies noch nicht, würde er
nämlich derzeit im Grab rotieren, dass der Humus qualmt! Denn damals,
als er sich hinsetzte, um der Welt den Roman "1984", seine
futuristische Vision über die drohende Gefahr allmächtiger
Überwachung und den Verlust der Individualität als Warnung, zu
hinterlassen, hatte er wahrscheinlich nicht mit der puren Blödheit der
Menschen gerechnet.

Niemals hätte er sich albträumen lassen, dass diese einmal so
dämlich sein würden, sich sogar freiwillig als Glotzobjekt unter
Dauerbetrachtung stellen zu lassen. Und das auch noch von Holländern!
Aber damals, zu des alten Orwells Zeiten, da konnte man sich nun einmal
noch nicht vorstellen, dass es eines Tages ein Medium geben würde,
für das die Bürger sich fast jederzeit und allerorts in Scharen aller
Reste humanoider Intelligenz entledigen und zu exponiergeilen
Laborratten degradieren lassen würden.

So begibt sich denn nun ohne äußeren Zwang, und ohne
rechtskräftig verurteilt worden zu sein, eine Horde Testpersonen auf
Geheiß der kulturellen Tittenstation RTL II in das verwanzte Haus der
Käsequäler von Endemol. Hundert Tage lang eingesperrt in das private
TV-Zuchthaus und nonstop kameraüberwacht an absolut jedem Ort,
durchleiden die Teilnehmer die Schuld ihres Karmas als Strafe für
ungesühnte Verbrechen aus früheren Leben: Big Brother! Und der ist
wieder einmal watching - wenn auch wahrscheinlich höchst gelangweilt
-, und zwar jeden und alles und das rund um die Uhr. Doch diesmal hat
er auch noch seine Fat Sister, das abgestumpfte Peep-Show-Publikum mit
Kabelanschluss, mitgebracht, das am Ende zudem entscheiden muss,
welches der dumpfnasigen Versuchssackgesichter bescheuert genug war,
den Siegertitel zu erringen. Mann, wird das spannend, endlich mal
wildfremde Leute beim Kacken zu beobachten!

Wow, wenn das keine Quote bringt, dann weiss ich auch nicht. Gestalten, die man weder kennt noch jemals kennen lernen wollte, leben im Fernsehen live die Langeweile
nach, über die man selbst immer froh war, dass sie nicht wiederholt
wurde. Fragt man sich, ob wir mit der düsteren Orwell-Variante nicht
letztendlich sogar besser bedient gewesen waeren - da waren die
Menschen wenigstens noch bemitleidenswerte Opfer und keine Torfnasen,
die in den Tele-Gully spülen. Wer weiß, vielleicht ertränken sich
ja auch nur deshalb die Lemminge seit Generationen freiwillig, weil
sie glauben, unter Wasser steht eine Kamera. Möglich ist alles.

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Monday, November 3. 2008

Präsiwahlen

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Tada, morgen ist es tatsächlich soweit. Obama gg. McCain. Richtig gehört, McCain und nicht McClane, was ich persönlich lustiger gefunden hätte. 

Wir als unzivilisierte Deutsche können einen Präsidentenwahl gar nicht so richtig schätzen. Schließlich dauert bei uns die Wahl nur einen Tag, es gibt keine manipulierende Wahlcomputer und selbst Stoiber wäre nicht so doof, um auf ein Telefonat mit einem Sarkozy-Imitator hereinfallen. Das könnte aber auch daran liegen, dass man sich noch nicht einmal vorstellen kann, dass Stoiber eine andere Sprache als schlechtes Bayrisch beherrscht.

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